Mit einem Gottesdienst und zahlreichen Projekten feierte die PGS Grundschule - inzwischen schon zum fünften Mal - auch dieses Jahr wieder den Reformationstag am 31.Oktober. Der Gottesdienst in der Aula führte eindrücklich vor Augen, wie Martin Luther um die Gnade rang. Susanne Graichen spielte überzeugend den Reformator, der an seinem Schreibtisch sitzend, verzweifelt die Bibel las, um endlich Frieden für seine Seele zu finden. Da entdeckte er im Römerbrief, Kapitel 1, Vers 16: „Wir sind gerecht durch Gnade“. Gottes Liebe muss man sich nicht verdienen – sie ist ein Geschenk. Im weiteren Gottesdienstverlauf erlebten kleine und große Besucher, dass dieses Geschenk der Gnade und Liebe Gottes nicht nur zu Luthers Zeiten galt, sondern auch heute und für jeden von uns. „Gnade“ war in diesem Jahr auch das Thema des Reformationstages in der Grundschule. In den verschiedenen Schulstufen wurde in interessanten Projekten dem Leben Martin Luthers nachgespürt. Die ersten Klassen lernten die Lutherrose kennen und erstellten kleine selbstgeschriebene Bücher über Luthers wichtigste Lebensstationen, in den zweiten Klassen wurde das harte Klosterleben nachgespielt und nachempfunden. In den dritten Klassen beschäftigten sich die Schüler mit der Gnade und erlebten mit Hilfe einer Waage, dass das Gnadengeschenk die Waagschale der bösen Taten aufwiegt. Die vierten Klassen erfuhren Wissenswertes rund um die Erfindung des Buchdrucks und erprobten ganz praktisch, wie man mit Feder und Tinte wie zu Luthers Zeiten schrieb. In der Bücherei gab es erneut eine Bibelausstellung. Eine echte hebräische Bibel konnte dort bewundert werden, sowie alte und neue Bibeln aller Couleur. Im Spielezimmer nahmen einige Klassen das Angebot an, die schöne Geschichte vom verlorenen Sohn mit dem Kamishibaitheater, einem japanischen Papiertheater, erzählt zu bekommen. Ein Feiertag, der in den Herzen bleibt. Dagmar Schneider, Leitung der Grundschule Reformationstag an der PGS PGS Grundschule 14
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