Evaluation und Pädagogische Lehrertagung: Die Qualität unserer Arbeit liegt uns sehr am Herzen. Zur Überprüfung des eingeschlagenen Wegs und um die Weichen für die Zukunft richtig zu stellen, haben sich unsere Schulen in Hanau und Kahl einer externen Evaluation unterzogen. Schüler, Eltern und Mitarbeiter füllten vor Weihnachten jeweils einen umfangreichen Fragebogen aus. Die Antworten wurden uns am 1. Februar 2012 von der Evangelischen Schulstiftung in Bayern vorgestellt. Die Ergebnisse zeigen eine sehr hohe Zufriedenheit der befragten Gruppen in allen Bereichen und einen hohen Konsens zwischen Eltern, Schülern und Lehrern. Wir freuen uns sehr über die Ergebnisse! Trotz dieser überaus positiven Bilanz sehen wir noch Aufgabenfelder, in denen wir uns zukünftig verstärkt investieren wollen. So haben wir uns für die weiterführenden Schulen vorgenommen, die Kommunikation zwischen den Lehrern über Unterrichtsinhalte und Methoden zu optimieren. Des Weiteren möchten wir die Schülervertretung (SV) noch stärker in die Belange der Schule mit einbeziehen und als drittes möchten wir überprüfen, inwieweit wir mit unseren Andachten und Schulgottesdiensten tatsächlich die gewünschte Wirkung bei den Schülern erzielen. Wir wollen uns fragen, ob die Methoden unserer Verkündigung für die heutige Schülergeneration noch zieldienlich sind. Eine Maxime ist für uns unveränderbar: Reden und Handeln müssen zusammenpassen. Deshalb diskutieren wir zurzeit, wie unser christliches Profil für die Schüler lebendiger und besser begreifbar wird. Hierbei geht es um Überlegungen, wie die konkrete Umsetzung der frohen Botschaft im Leben der Schüler gelingen kann. Dabei spielen die Stichworte Diakonie und Inklusion eine wichtige Rolle. Das Kollegium macht sich auf den Weg, den von der UN vorgegebenen Weg der Integration auch an unserer Schule umzusetzen. Zur Zeit wird nun geprüft, welche Voraussetzungen, Anforderungen räumlicher und personeller Art notwendig sind, um Schüler mit Behinderungen in das Schulleben zu integrieren. Die Grenzen der Inklusion ergeben sich aber auch aus den Lehrplananforderungen der speziellen Schulform. Das gemeinsame Erleben im Schulalltag wird nicht nur den behinderten Schülern helfen, sondern auch den etablierten Schülern eine Hilfe sein, die wirklich wichtigen Lebensfragen zu stellen und zu beantworten. Zu diesen Fragestellungen arbeitete das Lehrerkollegium traditionell wieder im Kloster Engelthal bei Altenstadt auf seiner pädagogischen Tagung vom 16. bis 18. Februar 2012. Der Referent der Evangelischen Schulstiftung, Herr Dr. Steinbach, interpretierte die Evaluationsergebnisse und moderierte, getrennt für die Schulformen, den Einstieg in einen Schulentwicklungsprozess mit Steuergruppen, die die Umsetzung und die Nachhaltigkeit der getroffenen Maßnahmen überprüfen. Martin Forchheim, Leitung Gymnasium PGS Hanau 03 Aktuelles Organigramm der PGS
RkJQdWJsaXNoZXIy Mzg4OTA=