Sie leisteten ihre Praktika in großenWirtschaftsbetrieben und im Einzelhandel, bei Autohändlern oder IKEA, in Buchhandlungen und Musikfachgeschäften, bei Werbeagenturen und Verlagen, im Zollamt, beim Hanauer Grünflächenamt, der Zeitung oder auch beim Theater ab. Hinzu kamen Klassiker wie Kindergärten, Banken, Rechtsanwaltskanzleien, Apotheken, Arzt- oder Tierarztpraxen und weitere medizinische Einrichtungen. Einzelne landeten sogar bei der Polizei, der Staatsanwaltschaft, in einer katholischen Kirchengemeinde, beim Deutschen Fußballbund oder - und das kann schon erstaunen - in einer Schule!! So unterschiedlich die Praktika auch gelaufen sein mögen, es war für alle Schülerinnen und Schüler der 9. Klassen erstens eine willkommene Abwechslung zum normalen Schulalltag, zweitens eine allgemeine Horizonterweiterung und drittens wurde ihnen ein Einblick gewährt in das, was nach der Schule kommt: das Berufsleben. Den allermeisten haben ihre Praktika gut bis sehr gut gefallen. Wenn es auch in Einzelfällen zu unglücklichen Problematiken gekommen war (Ausfall der Praktikumsbetreuerin und Wechsel des Praktikumsplatzes), so verliefen die zwei Wochen in der Regel doch gut und auch die Rückmeldungen der Praktikumsbetreuer waren überwiegend sehr positiv. Das wiederum wirft ein gutes Licht sowohl auf unsere PGSler, als auch auf die Schule insgesamt. Das Schulpraktikum scheint also in mehrfacher Hinsicht sinnvoll zu sein - nicht zuletzt weil es manchen Schülern und Eltern helfen kann, sich von einer gewissen Notenfixiertheit zu lösen. Die Praktika machen uns allen immer wieder neu deutlich - was wir im tiefsten Inneren bereits ahnten: Es gibt EIN LEBEN NACH DER SCHULE!!!! Jedenfalls für die meisten von uns. Im Folgenden noch Statements von einzelnen Schülern: Das Schülerpraktikum vom 27. Januar bis 7. Februar 2014 Naomi schreibt: „Mein Praktikum bei der Logopädin hat mir gut gefallen, weil die Arbeitsatmosphäre entspannt war und ich vieles gelernt habe. „Ich habe einen guten Einblick in das„Bankgeschäft“ bekommen.“ Leon „Mein Praktikum war gut, weil die Leute dort sehr nett waren und mir Vertrauen entgegengebracht wurde.“ Fenja Richardhat sein Praktikum bei der Deutschen Bahn viel Spaß gemacht. Benedict war begeistert über sein Prakikum bei Lufthansa City Line, weil „ich sehr vieles machen durfte und dabei viel über Flugzeuge gelernt habe.“ Hannahhat in ihrem Praktikum unter anderen gelernt,„...was es bedeutet, einen Laden zu führen.“ Gymnasium 42
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