Bunkerbesuch anschloss, führte interaktiv durch die gesamte Geschichte Berlins bis hin zur Neuzeit. Da wir erst einmal Pause machen wollten oder weil wir einfach Hunger hatten, bekamen wir am Ku'damm noch ein paar Stunden Freizeit, um shoppen zu gehen oder zu essen. Gegen Abend fuhren wir wieder Richtung Hotel, machten aber vorher noch einen Abstecher zur East Side Gallery, an der wir dann den Sonnenuntergang genießen konnten. Im Hotel angekommen, ließen wir uns einfach aufs Bett fallen, denn unsere Füße taten vom vielen Laufen weh. Am Mittwoch frühstückten wir wieder genüsslich um darauf zur Museumsinsel aufzubrechen. Dort angekommen teilten wir uns auf: Die eine Gruppe ging ins Pergamonmuseum, die andere ins DDR-Museum. In den zwei Stunden der Besichtigung lernten die „Pergamon-Besucher“ das antike Griechenland und Babylon kennen, während die „DDR-Besucher“ das ganz alltägliche Leben in der Deutschen Demokratischen Republik nähergebracht bekamen. Im Anschluss durften Interessierte noch den Berliner Dom besuchen und auf seiner Kuppel das herrliche Panorama Berlins genießen. Etwas gehetzt fuhren wir zum Paul-LöbeHaus, um dort gemeinsam mit der 9b nach der aufwändigen Sicherheitskontrolle den SPD-Abgeordneten Sascha Raabe zu treffen. Seine Assistentin beantwortete uns zuerst einige Fragen, da sich Herr Raabe verspätete. Als er mit seinem Fahrrad eintraf, erzählte er uns von seiner Arbeit im Bundestag und wir durften ihm Fragen zu politischen Themen stellen. Nach diesem interessanten Treffen liefen wir zum Bundestag, um dort eine noch aufwändigere Kontrolle zu durchlaufen, bis wir in den eigentlichen Bundestag kamen. Im Plenarsaal war gerade eine „Aktuelle Stunde“, also eine Art Fragerunde, bei der Abgeordnete der Regierung Fragen stellen dürfen. Da sich diese „Aktuelle Stunde“ mit politischen Fragen wie den Blockupy-Demonstrationen, dem Euro Hawk-Projekt usw. beschäftigte, war es überaus i n t e r e s s an t den Politikern dabei zuzuhören (auch wenn es durchaus anstrengend war). Am nächsten Tag besuchten wir noch die Ausstellung „Topographie des Terrors“ und unternahmen einen Rundgang mit dem Inhalt der Machtergreifung Hitlers. Da es an diesem Tag unerträglich heiß war, bekamen wir von Herr Scharlau S-Bahn-Tikkets und hatten somit den Rest des Tages zur freien Verfügung. Einige von uns nutzten die Zeit, um auf den Berliner Fernsehturm zu fahren, andere gingen einfach zu Dunkin Donuts und verbrachten den restlichen Tag am Alexanderplatz. Am Abend gingen wir zum Abschluss der Fahrt noch gemeinsam in einer kleinen Pizzeria am Spreeufer auf Kosten der Klassenkasse essen. So beendeten wir unseren unvergesslichen Hauptstadtbesuch. Am darauffolgenden Freitag traten wir gemeinsam mit der anderen Klasse unsere Heimfahrt an, die uns wieder hochwasserbedingt, über die Umleitungsstrecke von Berlin in Richtung Süden über Leipzig, Halle, Eisenach, Erfurt und Fulda zurück nach Hanau brachte. Überraschenderweise hielt sich die Verspätung an diesem Tag in Grenzen und wir kamen nur eine halbe Stunde später als planmäßig in Hanau an. An dieser Stelle vielen Dank an Herrn Scharlau und Frau Miska-Ross, die diese Fahrt mit uns unternommen haben! Marcel Krawietz, Kl. Eb Gymnasium 41 Holocaustdenkmal Paul-Löbe-Haus: Bundestagsabgeordneter Sascha Raabe Im Reichstag - Kl. 9a
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