PGS Hanau - Schulzeitung

Liebe Eltern, liebe Schüler, zum siebten Mal durften wir in diesem Schuljahr neue Erst- und Fünftklässler einschulen. Die Zahl sieben hat in der Bibel eine besondere Bedeutung. So schildert z.B. der biblische Schöpfungsbericht die Erschaffung der Erde in sechs Tagen. Am siebten Tag war der Ruhetag. Die Menschen erlebten also ihren ersten Tag als Ruhetag. Sie durften sich an der von Gott für sie vorbereiteten Umgebung freuen und genießen, was sie nicht gesät hatten. Auch unsere neu hinzugekommenen Schüler finden an der PGS schon Strukturen vor und dürfen sich an dem, was unsere Pioniere in den zurückliegenden sechs Jahren geschaffen haben, erfreuen. In der Grundschule durften wir im letzten Jahr die staatliche Anerkennung erhalten und freuen uns, dass die Ergebnisse der Lernstandserhebungen einen Zuwachs der Leistungen unserer Schüler verzeichnen. Das Grundschulteam nimmt gerade an einer Fortbildung des staatlichen Schulamtes teil und setzt motiviert die Impulse zum kompetenzorientierten Unterricht um. Die Realschule hat zum dritten Mal neue Schüler begrüßt. Auch hier entwickeln sich Schüler zu eigenständigen Persönlichkeiten, denen man ansieht, dass ihnen die Schule gut tut. - Die Oberstufe des Gymnasiums befindet sich nun im zweiten Jahr. 2015 wird es zum ersten Mal PGS-Abiturienten geben. Insgesamt besuchen im siebten Jahr des Schulaufbaus der PGS fast 600 Schüler die PGS-Schulen. Am 18. September 2013 haben wir uns auf den Spatenstich des Anbaus gefreut, der für die Oberstufe neue Räume zur Verfügung stellen wird. Mit Recht können der christliche Schulverein, alle Schuleltern, Lehrer und Schüler auf den bisher erfolgreichen Schulaufbau stolz sein. Ich glaube, dass unser himmlischer Vater ebenfalls stolz ist, dass seine Kinder sich ans Werk begeben haben, diese christliche Schule aufzubauen Die ökumenische Arbeitsgemeinschaft fürs Bibellesen sucht jedes Jahr ein Bibelwort für das ganze Jahr und auch Sprüche für jeden Monat aus, die Christinnen und Christen ermutigen sollen, Gottes Wort praktisch in ihr Leben einzubeziehen. Der Monatsspruch für September ist dem Buch Nehemia aus dem Alten Testament entnommen. Nehemia, der Bauherr Wer war jener Nehemia und welche Bedeutung kann diese Ermutigung für uns heute haben? Nehemia lebte vor rund 2500 Jahren unter der Herrschaft des persischen Königs Darius. Er wohnte nicht in Israel, denn sein Land war den Babyloniern in die Hände gefallen. Diese hatten Israel und die Stadt Jerusalem dem Erdboden gleich gemacht. Ungefähr 70 Jahre nach dem Desaster war eine kleine Gruppe von Juden mit Erlaubnis des persischen Königs wieder nach Israel zurückgekehrt. Sie wollten das Land neu aufbauen. Die zurückgekehrten Juden bauten sich selbst zunächst eine Existenz auf. Jerusalem aber, ihre Hauptstadt, lag immer noch in Schutt und Asche. Als Nehemia, der am Hof des persischen Königs diente, davon hörte wurde er sehr bekümmert. Er betete inständig, dass Jerusalem wieder aufgebaut würde. Dem König, seinem Arbeitgeber, fiel das bekümmerte und sorgenvolle Gesicht seines Mundschenks auf. Als Nehemia ihm seine Sorgen schilderte, erlaubte der König ihm nach Israel zu ziehen und den Aufbau der Hauptstadt zu initiieren. Nehemia nahm diese Chance freudig an und machte sich ans Werk. Vor Ort hatte er mit Feinden zu kämpfen, die den Aufbau Jerusalems unterbinden wollten. Auch das jüdische Volk, das gemeinsam mit ihm am Werk war, bekam die Feinschaft der Widersacher zu spüren. In die Probleme der Aufbauphase spricht Nehemia dann diese Worte: Seid nicht bekümmert, denn die Freude am Herrn ist eure Stärke (Nehemia 8,10). Auch beim Aufbau der PGS bleiben uns Kümmernisse und Rückschläge nicht erspart. Dennoch gilt auch uns die ermutigende Aufforderung: „Seid nicht bekümmert, denn die Freude am Herrn ist eure Stärke.“ PGS Hanau 02 Monatsspruch September: Seid nicht bekümmert, denn die Freude amHerrn ist eure Stärke(Nehemia 8,10). weiter auf Seite 3

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