PGS Hanau - Schulzeitung

Am Montag, den 26.11.2012, hatten unsere Klassenlehrerin, Frau Acha, und unsere Kunstlehrerin, Frau Winter, der Klasse 7a einen Spiele- und Erlebnisnachmittag in der Sporthalle der PGS organisiert. Zu Beginn lernten wir gleich die Regeln kennen, den wichtigsten Teil von Spiel und Spaß. Allerdings waren darunter nicht nur körperliche Begrenzungen, sondern auch verbale, damit sich niemand ausgegrenzt fühlen sollte. Anfangs spielten wir ein Spiel, bei dem man sich vorstellen sollte, man würde alleine durch einen Wald laufen, sich verirren und einem Zwerg begegnen. Dieser wusste zwar den Weg hinaus aus dem Wald, aber den gab er nur unter einer bestimmten Aufgabe preis. So musste man verschiedene Tiere spielen, wie zum Beispiel ein springendes Reh oder ein Wildschwein, das durch den Wald streift. Dies war aber erst der Anfang, denn die wichtigste Vertrauensmöglichkeit ist, dass man blind, also mit verbundenen Augen, durch einen Parcours laufen musste. Das wurde zwar erst auf freiem Gelände getestet, aber dann ging es zur Sache. Wir mussten einem uns zugeteilten Führer vertrauen. Und das ist gar nicht so einfach bei einem Parcours, bei dem man auf Kästen klettern und eine Sprossenwand erklimmen muss. Nach einer Pause mussten wir Neues über die Klasse herausfinden. Dafür hatte Frau Winter ein neues „Vier-in-einer-Reihe“-Spiel erfunden. Wer vier Merkmale (in einer Reihe) eines anderen findet, die zu demjenigen passen, bekam eine Tüte Gummibärchen. Das war das schnellste Spiel. Beim nächsten Spiel musste man mit einem anderen, Rücken an Rücken, aufstehen. Gar nicht so einfach! Und dann ein Spiel, auf das sich alle freuten : Ringkampf. Zwar nicht so brutal wie der echte, denn man musste einen nur von der Matte drücken - und das auf Knien - aber keineswegs einfach. Zwar ging es bei diesem Spiel eher um den Teamgeist, also zujubeln, bzw. anfeuern, aber die meisten wollten eher ringen als anfeuern. Dann wurden zwei Kreise aus je sieben Personen gebildet und die Person im Inneren wurde leicht herumgegeben. Dies stand für Vertrauen und Teamgeist. Am Ende durfte dann noch jeder auf einen Zettel schreiben, was ihm gefallen hatte, was nicht und was er erlernt hatte. Aber egal wie man es persönlich empfand, es war ein sehr lehrreicher Nachmittag. Schade, dass nicht alle bei diesem Event dabei sein konnten. Michael-Henry Böhn, Kl. 7a Lehrreicher Ringkampf in der Sporthalle Erlebnisnachmittag für die Klassengemeinschaft der 7a Die Ziele waren: • Zusammenhalt und Harmonisierung der Klassengemeinschaft • Sensibilisierung der Selbst- und Fremdwahrnehmung • Körpererleben, sich Ausprobieren, mit Selbstund Gruppenbezug • Ertasten der eigenen Grenzen durch vertrauensbildende Übung 29 Gymnasium

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