PGS Hanau - Schulzeitung

0649 Pinnwand Unser neuer Paulina-Leiter stellt sich vor In der Grundschulklasse meines ältesten Sohnes hatten die Schüler vor einiger Zeit die Aufgabe,einen Steckbrief über ihrenVater gestalten.Am Elternabend hingen diese im Klassenraum. Viele waren schön gestaltet und ich suchte neugierig den Steckbrief meines Sohnes.Als ich ihn fand, war ich erst begeistert, wie toll er mich gemalt hatte, dann aber war ich etwas erschüttert, als ich las: „Mein Papa isst am liebsten: Nichts. Sein Hobby ist: Schlafen.“ An den Rest kann ich mich nicht mehr erinnern, aber die Beobachtungen meines Sohnes haben „gesessen“. Wir hatten gerade ein Haus gekauft und ich war stellvertretender Geschäftsführer einer Jugendhilfeeinrichtung. Ich hatte dort die pädagogische Leitung für acht sozialpädagogische Gruppen und war mit dieser Kombination mehr als ausgelastet. Ich hoffe, er schreibt heute einen anderen Steckbrief über mich. Jetzt freue ich mich nach zehn Jahren Jugendhilfe ein Teil des Paul-Gerhardt-Teams zu sein. Es ist schön einen Teil des Lebens der Schüler mitgestalten zu können.Mich motivieren, dass Wertschätzung und der Blick auf den Einzelnen an dieser Schule versucht wird im Alltag zu leben. Es beruhigt mich, dass ich nun einen Job habe, an dem ich nachts zu Hause bin und mit meiner Frau die Gestaltung des Familienalltags bewältigen kann. Meine schöne und bessere Hälfte Antje habe ich in der Bibelschule in Marburg kennen und lieben gelernt. Wir haben dort gemeinsam Theologie studiert und parallel die Erzieherausbildung absolviert. Nach„Ausflügen“ in das Ruhrgebiet und nach Südamerika haben wir uns für das Rhein-Main-Gebiet zum Arbeiten,Leben und Studieren entschieden.Neben dem Lehramtsstudiummit den Fächern Englisch und Kunst versorgt meine Frau unsere ein- und vierjährigenTöchter Noemi undTalita und unsere sieben- und achtjährigen Söhne Jakob und Nathanael. Unser Haus ist mittlerweile dank der Hilfe von Familie und Freunden bewohnbar, die Nachbarn sind nett und wir fühlen uns in unserer neuen Gemeinde, der FEG Nidderau, wohl. Unser Motor in all den Turbulenzen, aber auch den ruhigeren Zeiten unseres Lebens, ist und bleibt Gott, dem wir so viel verdanken. Und so bin ich gespannt auf die Erfahrungen, die ich in der Paulina machen werde.Ich wünsche mir junge Menschen auf ihremWeg zu begleiten und freue mich auf die Zusammenarbeit mit Schülern, Eltern und Kollegen. Daniel Kroeker Danke Frank Wosch Die PGS lebt vom Engagement ihrer Mitarbeiter und Förderer. Diese Erfahrung durfte vor kurzem die Schach-AG machen. Da in diesem Jahr der Zustrom der Interessenten, die Schach lernen oder sich beim SchachSpiel verbessern wollen, so groß war wie nie zuvor, fehlte es an Schachbrettern und -figuren. Überraschend erreichte uns in dieser Situation das Angebot von Dr. Frank Wosch, dessen jüngster Sohn in der AG mitspielt. Als schachbegeisterter ehemaliger Vereinsspieler wollte er die AG gerne unterstützen. Acht komplette Schachsets (Spielmatten, Figuren und Schachuhren) wurden von ihm gesponsert. Beim Fototermin in der Schach-AG ließ er es sich nicht nehmen,sich selber ans Brett zu setzen und den Schülern (ausschließlich Jungs) beim Üben über die Schulter zu schauen.Wir sagen: Danke! Joost Reinke, Gymnasiallehrer

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