15 Schüler und S c h ü l e r i n n e n gehörten zu der Gruppe, die mit Herrn Forchheim und Frau Raeder über die Wiesen stapften, um sich a n z u s c h a u e n , welche Pflanzen dort wachsen. Wenn möglich, nahmen sie von jedem Exemplar eins mit in die Schule. Mit Hilfe von Büchern wurden die Pflanzen geordnet und bestimmt. Besonders wichtig war es hierbei, die Pflanzenteile genau zu betrachten und mit den Zeichnungen im Buch zu vergleichen. Lupen und Mikroskope halfen, auch kleinste Unterschiede zu entdecken. Gerade das Mikroskopieren war sehr interessant. Viele Schüler nutzten die Gelegenheit, noch andere Gegenstände unter dem Mikroskop zu untersuchen. Andere sammelten fleißig die Kennwerte der bestimmten Pflanzen und erstellten eine Vegetationsaufnahme. Eine Vegetationsaufnahme besteht in erster Linie aus einer vollständigen Artenliste der Untersuchungsfläche. Sind die Arten bestimmt, schätzt man ihren jeweiligen Dekkungsgrad und gibt diesen mit Hilfe einer Skala an. Zu einer vollständigen Vegetationsaufnahme gehören immer auch Angaben zu den Standortverhältnissen und zur topographischen Lage der Aufnahmefläche. Mit einer solchen Tabelle kann man Rückschlüsse auf das Klima und die Bodenbeschaffenheit ziehen. Sie bietet gute Möglichkeiten, Zusammenhänge zwischen Lebensgemeinschaften und Umweltfaktoren aufzuzeigen. Gerade noch rechtzeitig wurden alle fertig und konnten dann die Ergebnisse des Projekttags präsentieren. Kirstin Raeder, Gymnasiallehrerin Projektgruppe: Pflanzenbestimmung Gymnasium 30
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