Am 7.02.2013 fuhren wir nach Frankfurt, um eine kleine historische Reise zu unternehmen. Als wir nach einer kurzen Zugfahrt in Frankfurt ankamen, mussten wir noch ein paar hundert Meter bis zum Archäologischen Museum laufen. Dort wartete eine Frau auf uns, die uns dann im Museum herumführte und uns speziell etwas über die Merowinger und Karolinger erzählte bzw. zeigte. Sie erklärte uns unter anderem sehr ausführlich die Lebensgeschichte des Königshauses und die Kleidung der Menschen damals. Nach der Führung interessierten sich auch noch viele für die Geldausstellung, die auch im Museum aufgebaut war. Als wir alle nach einiger Zeit wieder auf der Straße standen, ging es zum Kaisersaal auf dem Römer. Dort fanden wir heraus, dass der häufigste Name unter den Kaisern Friedrich war und sahen uns die Bilder von den Kaisern an. Zum Schluss liefen wir noch zum Frankfurter Dom, wo wir uns umschauen und die imposante Bauweise früherer Zeiten bestaunen konnten. Danach ging es mit dem Zug wieder nach Hanau und unsere historische Reise war zu Ende. Jonathan Freydank, 8a Ausflug der Klasse 7a nach Frankfurt Mein Name ist Moritz Hein, ich bin 16 Jahre alt und habe in der 9. Klasse einen Schüleraustausch in Peru gemacht. Nach einem 14 stündigen Flug kam ich in Lima an, der Hauptstadt Perus. Dort wurde ich von meiner Gastfamilie, der Familie Barreda, abgeholt. Danach machten wir eine dreitägige Rundreise und legten 1.200 km zurück, bis wir in der Stadt Arequipa ankamen, der Wohnort meiner Gastfamilie. Die Familie bestand aus meinen Gasteltern, Lucadó und Eilina, meinen Gastbrüdern, Esteban (16) und Luis Emilio (15), und meiner Gastschwester Mariana (18). Esteban war einige Zeit vorher bei mir in Deutschland gewesen. Meine Gastfamilie wohnte in einem Hochhaus, im 11. Stock. Die Wohnung hatte vier Zimmer und ich wohnte mit Esteban in einem Zimmer. Luis schlief bei seiner Mutter im Zimmer, da ich sein Bett belegte. Meine Gasteltern lebten getrennt, daher wohnte Luis in einem großen Haus bei seinen Eltern. Ich besuchte die Max-Uhle Schule für fünf Monate. Dort ging ich in die 10. Klasse zusammen mit Esteban. Die Schwerpunkte der Schule lagen im naturwissenschaftlichen Bereich. Zum Zeitpunkt meines Aufenthaltes wurden viele peruanische Feiertage gefeiert: dies waren alles traditionelle Feiern. Die Stadt wurde mit weiß-roten Schleifen, Fahnen und Girlanden geschmückt. Besonders beeindruckt hat mich, dass alle Menschen diese Feiertage so sehr geachtet und ernst genommen haben. Die Schule veranstaltete oft kleine Ausflüge und Reisen, so ähnlich wie Klassenfahrten hier in Deutschland. Ich nahm an einer Sozialreise („Projecto Social“) teil, die uns die peruanischen Berge nach Lari führte, um dort armen und „technisch unterentwickelten“ Menschen zu helfen. Das heißt, die Menschen hatten kein fließendes Wasser und kaum Strom. Die anderen Schüler und ich halfen den Menschen bei der Feldarbeit und brachten ihnen Geschenke mit. Die Menschen freuten sich jedes Mal sehr und bedankten sich für die vielen Klamotten und Lebensmittel. Ich habe in der Zeit sehr gut Spanisch gelernt und spreche es mittlerweile sogar besser als Englisch. Es war eine tolle Erfahrung und ich würde es jederzeit wieder machen. Moritz Hein, Eb Schüleraustausch in Peru 31 Gymnasium
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